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Wärmewende

Die Liste ist lang: Bundesklimaschutzgesetz, aktueller Koalitionsvertrag (Bund und Länder), europäischer Green Deal – überall wird die Klimaneutralität bis spätestens 2045 angestrebt. Doch was genau bedeutet das? Im Grunde soll die gesamte benötigte Energie nicht mehr aus klimabeeinflussenden, fossilen Energieträgern gewonnen werden, sondern  klimaneutral aus erneuerbaren und nachhaltigen Quellen wie zum Bespiel Wind, Sonne und Geothermie.

Die Stadtwerke Löbau werden ihren Beitrag dazu leisten und bereiten derzeit den Fernwärmenetzausbau und gleichzeitig den Umbau der Heizkraftwerke vor.

Die Hausanschlussstation ist das Bindeglied zwischen dem Fernwärmenetz und Ihrer Gebäudeinstallation. Die Station stellt – wie bei einem Heizkessel – die Wärme für das Gebäude bereit. Die Wärme kann dabei für alle möglichen Anwendungen genutzt werden:

  • „normale“ Heizkreise (Heizkörper mit hohen Vorlauftemperaturen),
  • gemischte Heizkreise mit niedrigeren Temperaturen, z.B. für eine Fußbodenheizung und
  • zentrale Warmwasserbereitstellung

In einer Hausanschlussstation sind Wärmeübertrager, Regler, Heizkreispumpen, Ventile und Wärmemengenzähler verbaut. Für die Trinkwassererwärmung empfehlen wir Stationen mit dem s. g. Durchlaufprinzip zu errichten. Dabei wird das benötigte Warmwasser zum Zeitpunkt des Bedarfs erwärmt – ein Warmwasserspeicher ist nicht mehr erforderlich. Dennoch sind die Stationen sehr kompakt – mehr Platz für alle möglichen Dinge und Hobbys im Hausanschlussraum.

In modernen Hausanschlussstationen sind bewährte Komponenten verbaut. Wir setzen dabei auf aktuelle, effiziente und hochwertige deutsche Markengeräte. Eine regelmäßige Wartung der Station vorausgesetzt (die Wartung durch erfahrene und fachkundige Monteure können Sie bei SW-L beauftragen) haben Sie lange Freude an Ihrer Hausanschlussstation – erfahrungsgemäß bis zu 30 Jahre.

Unsere neuen Stationen sind indirekte Stationen, d. h. das Fernwärmenetz und das Gebäudenetz sind durch einen Wärmeübertrager getrennt. Ältere, s. g. direkte Stationen, bei denen das Heizwasser des Fernwärmenetzes direkt durch die Heizkörper der Verbraucher in der Wohnungen fließt, empfehlen wir zu tauschen - bei Schäden an der Hausanlage besteht ein großes Schadenspotenzial bedingt durch den hohen Wasserdruck im Fernwärmenetz und unsere automatisch agierende Netznachspeisung. Gern beraten wir Sie dazu.

So kommen Sie zu Ihrer neuen Hausanschlussstation:

  • Rufen Sie uns einfach an oder schicken uns eine E-Mail
  • Wir kommen zu Ihnen vor Ort und beraten Sie gern
  • Wir erstellen Ihnen kostenlos ein Angebot für Ihre Fernwärme-Komplettanlage – transparent und verbindlich. Dabei gibt es zwei Optionen: 
    • Sofortkauf oder
    • 10 Jahre „Mietkaufvertrag“ – unser Rundum-Sorglos-Paket
  • Vertragsabschluss
  • Lieferung und Installation der Station durch SW-L 
  • Demontage der alten Anschlussstation bei Anlagenerneuerung

Die Vorteile unseres Rundum-Sorglos-Pakets:

  • keine Anschaffungskosten
  • planungssichere Ausgaben
  • Rund um die Uhr Notdienst - 24/7-Service
  • Jährliche Wartung durch erfahrene Monteure der Stadtwerke Löbau

Sie zahlen lediglich die monatliche Bereitstellungsgebühr für die Fernwärme-Komplettanlage und in einem seperaten Wärmelieferungsvertrag die bezogene Wärmemenge und vorgehaltene Wärmeleistung.

Wir finden: „Ein Rundum-Sorglos-Paket für Sie!“

Ab 1. Januar 2024 müssen laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) Heizungen, die neu installiert werden – sei es im Neubau oder beim Austausch einer bestehenden Anlage – die Wärme mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien (EE) liefern. Faktisch ist das gleichzusetzen mit einem Einbauverbot von fossilen Wärmeerzeugern wie Gas-, Kohle- oder Ölheizungen.

Wärmepumpen werden zukünftig die Gas-, Kohle- oder Ölheizung als Mittel der Wahl ersetzen und zum Standardwärmeerzeuger werden. Daneben werden auch Biomasse- oder Pelletkessel und Solarthermieanlagen zum Einsatz kommen.

Aber warum erreichen Wärmepumpen die 65%-Marke auf jeden Fall? Bei einer Jahresarbeitszahl von 3, die jede neue Anlage erreichen sollte, kommen zwei Drittel und damit 66 Prozent der Wärme aus der Umwelt – völlig unabhängig davon, wie viel EE-Anteil der dafür benötigte Strom gerade einkoppelt. In der Realität liegt die Jahresarbeitszahl meist über 4 und natürlich ist immer ein EE-Anteil im Strommix enthalten, viele Wärmepumpenanlagen werden sogar komplett mit Ökostrom versorgt oder nutzen den selbst produzierten Strom von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Übrigens: moderne Wärmepumpen sind in den meisten Fällen auch für Altbauten geeignet, denn sie erreichen die oftmals erforderlichen hohen Vorlauftemperaturen. Als Wärmequelle kommt als einfachste Variante Luft oder die Wärme aus dem Erdreich – in Form einer Tiefenbohrung oder eines Flächenkollektors – in Frage.

Der Umstieg von Heizöl oder Erdgas auf eine umweltfreundliche Wärmeerzeugung – hierzu zählt neben Wärmepumpen u.a. auch der Anschluss an das Fernwärmenetz – wird über diverse Förderprogramme von Bund und Land mit bis zu 45% der Investitionskosten unterstützt. Mehr Informationen erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Bafa.

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03585 8667-750 waerme@sw-l.de

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