Kunst und Kultur in der Oberlausitz
Oberlausitz erleben: Wir präsentieren einzigartige Kunst- und Kulturschätze unserer Heimat!
Als regionaler Energieversorger sind wir fest in unserer Heimat verwurzelt. Das möchten wir Ihnen auch in diesem Jahr zeigen. Reisen Sie wieder mit uns durch die wunderschöne Oberlausitz und entdecken Sie im Jahr 2026 vielfältige Kunst- und Kulturschätze, wie sie nur unsere Heimat zu bieten hat. Von Theatern und Museen über sorbische Traditionen und sakrale Schätze bis hin zu bergbaulichen Zeitzeugen erwartet Sie ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm.
Als besonderes Highlight verlosen wir auch in diesem Jahr wieder einige tolle Preise im Rahmen unserer Entdeckungsreise durch die Oberlausitz. Die Gewinnspiele werden sowohl über unsere Kundenzeitschrift "Energie-Magazin" als auch über unseren Instagram-Kanal @oberlausitzermitenergie beworben.
Also unbedingt dranbleiben und nicht verpassen!
Hier nun unsere Tipps für Ihren nächsten kulturellen Höhepunkt in der Oberlausitz:
Das Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky ist ein einzigartiges Zeugnis moderner Architekturgeschichte. 1927 von Konrad Wachsmann als Direktorenvilla der Christoph & Unmack AG entworfen, gilt es als Meilenstein des industriellen Holzbaus. Nach aufwändiger Sanierung (2011 - 2014) erstrahlt das Baudenkmal heute als Museum und Kulturort. Besucher entdecken hier die Wurzeln des Fertigteilbaus, original Farbkonzepte und spannende Ausstellungen zu nachhaltigem Bauen.
Eingebettet in eine Siedlung von rund 100 Holzhäusern prägt das Haus bis heute das Stadtbild von Niesky. Ein Besuch verbindet Architekturgeschichte mit lebendiger Kultur - ein inspirierendes Ausflugsziel für alle, die Baukunst und Moderne erleben möchten.

Goethestraße 2
02906 Niesky
Konzerte, Theater, Lesungen und Ausstellungen - die Kulturfabrik Schönbach bietet ein Programm, das Vielfalt großschreibt. In der ehemaligen Fabrikhalle hat sich ein Ort entwickelt, der sowohl regionalen Künstlern als auch internationalen Gästen Bühne und Publikum eröffnet. Der industrielle Charme des Gebäudes trifft hier auf moderne Ausstattung und schafft eine Atmosphäre, die Kultur erlebbar macht.
Besucher können sich auf spannende Veranstaltungen freuen, die Unterhaltung und Inspiration gleichermaßen versprechen. Wer die Oberlausitz erkundet, findet in der Kulturfabrik Schönbach ein Ausflugsziel, das Geschichte und Gegenwart verbindet und die Region kulturell bereichert. Ein Besuch lohnt sich für alle, die besondere Momente in außergewöhnlichem Ambiente suchen.

Beiersdorfer Straße 1
02708 Schönbach
Im Herzen der Altstadt von Görlitz lädt das Schlesische Museum zu einer faszinierenden Reise durch die Geschichte und Kultur ein. Untergebracht im prachtvollen Schönhof, einem der ältesten Renaissance-Bürgerhäuser Deutschlands, präsentiert das Museum die Vielfalt Schlesiens - von Kunst und Handwerk über Alltagskultur bis hin zu politischen Umbrüchen.
Besucher entdecken wertvolle Gemälde, Möbel und Textilien, die die wechselhafte Vergangenheit der Region lebendig machen. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung von Architektur des Hauses und Ausstellung. Mit wechselnden Sonderausstellungen und einem abwechslungsreichen Begleitprogramm bietet das Museum immer neue Perspektiven. Wer Görlitz besucht, sollte sich dieses kulturelle Highlight nicht entgehen lassen.

Brüderstraße 8
Das Besucherinformationszentrum Haus der Tausend Teiche in Wartha lockt mit einer Erlebnisausstellung über die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Sie beschreibt das Biosphärenreservat, beleuchtet dessen Aufgaben und zeigt das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur, wobei vor allem die jahrhundertealte Tradition der Teichwirtschaft eine große Rolle spielt.
Zur Einführung in das Biosphärenreservat lädt ein kurzer Film ein, bevor man die Dauerausstellung des Hauses betritt. Mit Fischer Klaus beginnt hier die gemeinsame Reise durch die vier Jahreszeiten. Besondere Highlights der Ausstellung sind neben dem Riesenaquarium mit heimischen Fischarten, das Labor, in dem Mikroskope Einblicke in die Flora und Fauna gewähren sowie die Karpfenküche. Hier wird vorgestellt, wie der traditionelle Karpfen blau zubereitet wird.

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum in Großschönau ist ein Spezialmuseum für die Geschichte der Weberei in der Oberlausitz mit den Schwerpunkten Frottierware und Damastgewebe.
Anhand von orts- und regionalgeschichtlichen Objekten werden diese beiden Webarten in ihrer eigenen, auch überregionalen Geschichte, ihrer Komplexität, ihrer faszinierenden Technik und ihrer Gestaltung präsentiert. Die Ausstellungsräume befinden sich in einer Fabrikantenvilla. Die aktive Weberei, mit historischen Webstühlen, kann lebendig in einem Anbau aus den 1990er Jahren erlebt werden.

Der Erlichthof im idyllischen Teichgebiet bei Rietschen lädt in die Welt der einzigartigen Schrotholzhäuser ein. Die einst typischen Wohngebäude der Heidebauern in der nördlichen Oberlausitz erstrahlen seit ihrer Umsiedlung ab 1991 in neuem Glanz und bilden heute eine lebendige Siedlung.
Ob Gastronomie, Naturladen, Keramikscheune, Webhaus, Atelier, Hofladen, oder Schoko-Laden: auf dem Erlichthof lässt es sich herrlich einkehren, bummeln, schlemmen, traditionelles Handwerk bewundern und übernachten. Der Fischerei-Erlebnispfad, ein Alpaka-Gehege, Spielplätze, die Wolfsscheune, das Museumsgehöft und der neue Elfengarten sind für Familien & Gruppen besonders reizvoll. In mehreren Häusern können Urlauber ein gemütliches Quartier beziehen. Auch der moderne Wohnmobilstellplatz sowie der Radverleih werden gern durch Natur- und Campingfreunde genutzt.

Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen ist einzigartig in Deutschland und europaweit ein kulturelles Juwel: Hier begegnen sich deutsche und sorbische Kultur auf einer Bühne – lebendig, vielfältig und voller Leidenschaft.
Mit seinem Schauspiel- und Puppentheaterensemble bringt das Haus jährlich rund 1.000 Vorstellungen auf die Bühne – in Deutsch, Ober- und Niedersorbisch. Etwa 130.000 Zuschauerinnen und Zuschauer lassen sich jedes Jahr begeistern, sei es im traditionsreichen großen Haus oder im Burgtheater, das Raum für Experimente, Lesungen und kleine Formate bietet.

Seminarstraße 12
02625 Bautzen
Der Umgebindehauspark in Cunewalde begeistert schon seit vielen Jahren seine Besucher – egal ob Einwohner, Tourist, Miniatur- oder Fachwerkfan. Mitten im "Staatlich anerkannten Erholungsort" Cunewalde, in unmittelbarer Nähe zu Deutschlands größter Dorfkirche sind 19 originalgetreue Modelle sehenswerter Umgebindehäuser der Oberlausitz zu bestaunen. Die filigranen Miniaturhäuser wurden von Mitarbeitern der Sächsischen Bildungsakademie Bauwesen in Bautzen im Maßstab 1:5 errichtet. Die Aufstellung wurde durch die Gemeinde Cunewalde ermöglicht.
Nach Untersuchungen an den ältesten Umgebindehäusern waren diese schon im 16. Jahrhundert konstruktiv ausgereift und dienen seit fünf Jahrhunderten als Wohn- und Arbeitsstätten. Im Park ist ein bunter Querschnitt an besonders typischen Ausführungen zu sehen, welche die einzigartige Bauweise und Geschichte dieser Volksarchitektur veranschaulichen.

Bildquelle: U. Söder
Unmittelbar am Berzdorfer See befindet sich das technische Denkmal “Bagger 1452”. Der Schaufelradbagger ist ein wichtiger Zeitzeuge für den Braunkohleabbau in einem modernen Großtagebau, der als einziges Tagebaugroßgerät des Tagebaus Berzdorf erhalten werden konnte. Er weist ein Gewicht von 1960 Tonnen und eine Höhe von 33,5 Meter auf.
Das Freilichtmuseum wurde 2001 eröffnet und wird seit dem durch den "Verein bergbaulicher Zeitzeugen - Berzdorf/Oberlausitz e.V." ehrenamtlich betreut. Der Bagger ist im Rahmen von fachkundigen Führungen durch ehemalige Bergbaukumpel oder auf eigene Faust begehbar.

Das Sorbische Kulturzentrum lädt zum Kennenlernen von Bräuchen, Trachten und Traditionen im Kirchspiel Schleife ein. Eine ständige Ausstellung zeigt die umfangreiche Trachtenpuppensammlung zur Schleifer sorbischen Tracht, nimmt Besucher mit in die Schleifer sorbische Sagenwelt und veranschaulicht die sorbischen Techniken des Ostereierverzierens.
Zu besonderen Veranstaltungen zählen der Sorbische Ostereiermarkt in Schleife, die Veranstaltungsreihe "Bräuche-Trachten-Traditionen", der Herbstmarkt mit Apfelsortenschau, Konzerte, Theater und Ferienprogramme. Auf Wunsch werden Gruppen traditionell mit Brot und Salz begrüßt und erfahren in einem Vortrag Wissenswertes über die sorbische Geschichte, Sprache, Brauchtum und Trachten.

Friedensstraße 65
02959 Schleife
Die Stadt am Fuße des Zittauer Gebirges beherbergt einzigartige sakrale Schätze: zwei beeindruckende Fastentücher. Die Fastentücher verweisen auf die seit dem Mittelalter bekannte Tradition, den kirchlichen Chorraum in der 40-tägigen vorösterlichen Fastenzeit mit großen Tüchern zu verhängen, so wie es noch heute in manchen katholischen Gebieten praktiziert wird. Originale mittelalterliche Fastentücher gibt es allerdings kaum noch, weil sie nach langem Gebrauch verschlissen waren oder vernichtet wurden. In Zittau sind zwei dieser Tücher erhalten geblieben.
Das Große Zittauer Fastentuch (1472) erzählt schachbrettartig in 90 Bildern die biblische Geschichte von der Erschaffung der Welt bis hin zum Jüngsten Gericht. Mit 6,80 Metern Breite und 8,20 Metern Höhe gehört es zu den größten und ältesten weltweit. In Deutschland ist es das einzige seiner Art. Diese riesige Bilderbibel, 1472 von einem unbekannten Meister geschaffen, verhüllte in der vorösterlichen Fastenzeit 200 Jahre lang den Altarraum in der Zittauer Hauptkirche St. Johannis. Präsentiert wird das Tuch seit 1999 unter strengen klimatischen Bedingungen in der größten Museumsvitrine der Welt („Guinness Buch der Rekorde“) in der eigens dafür sanierten Kirche zum Heiligen Kreuz.

02763 Zittau
Das Glasmuseum Weißwasser präsentiert in der Villa Gelsdorf (erbaut 1924/25) ein besonderes historisches Erbe. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem kleinen Heidedorf Weißwasser eine Industriestadt mit elf Glashütten, in denen vom farbigen Flachglas, über veredelte Becher- und Kelchgläser, Vasen und Schalen bis zum Kolbenglas für die ersten elektrischen Glühbirnen alles hergestellt wurde.
Bei einem Besuch des Museums kommen Technik- und Geschichtsbegeisterte genauso auf ihre Kosten, wie Liebhaber des schönen Glases. Denn neben historischen Werkstätten und Werkzeugen zur Glasherstellung und -veredelung sind gläserne Raritäten zu bewundern. Dazu gehören das kostbare Diatretglas, das Jugendstilglas namens „Arsall“ sowie die zeitlosen Entwürfe der Glasgestalter Wilhelm Wagenfeld und Friedrich Bundtzen.

Forster Straße 12
02943 Weißwasser/O.L.