Die Strom- und Gaszähler im Netzgebiet der Stadtwerke Löbau GmbH unterliegen dem Gesetz über das Mess- und Eichwesen (Eichgesetz) und sind damit zugelassen und geeicht.

Besteht ein Zweifel an der Messrichtigkeit eines Messgerätes, kann von jedem Kunden, der ein begründetes Interesse hat, eine Befundprüfung bei uns beantragt werden.

Nach erfolgter Beantragung der Befundprüfung wird der vorhandene Zähler gegen einen gleichartigen Zähler gewechselt. Der ausgebaute Zähler wird dann einer staatlich anerkannten Prüfstelle zur Befundprüfung übergeben.

Durch die staatlich anerkannte Prüfstelle wird im Rahmen der Befundprüfung festgestellt, ob ein eichfähiges Messgerät die Verkehrsfehlergrenze einhält und damit den Anforderungen der Zulassung entspricht.

Die Befundprüfung umfasst

- die Prüfung auf Einhaltung der Bauvorschriften, der Eichordnung und der Zulassungen (Beschaffenheitsprüfung),
- die Prüfung der messtechnischen Eigenschaften (messtechnische Prüfung) und
- die Prüfung der Isolierung (bei Elektrizitätszählern und Messwandlern).

Bei der messtechnischen Überprüfung wird die Einhaltung der vorgeschriebenen Verkehrsfehlergrenze bei unterschiedlichen Belastungsarten festgestellt. Ein Messgerät gilt als nicht funktionstüchtig, wenn die Verkehrsfehlergrenzen überschritten werden.

Nach der messtechnischen Prüfung kann das Messgerät im Rahmen der Beschaffenheitsprüfung geöffnet werden, sofern der Antragsteller dies ausdrücklich mit beantragt hat.
Die Beschaffenheitsprüfung beinhaltet die Überprüfung des äußeren, bei Notwendigkeit auch des inneren Zustand des Messgerätes.
Die Ergebnisse der Befundprüfung werden durch die Prüfstelle auf einem Prüfschein zusammengefasst und dem Antragsteller übergeben.

Besteht der Zähler die Befundprüfung nicht, trägt die Stadtwerke Löbau GmbH die entstandenen Kosten. Gegebenenfalls erfolgt dann eine Rechnungskorrektur.
Wenn der Zähler die Befundprüfung besteht, trägt der Antragsteller die Kosten.