Einsatz von Zusatzstoffen in der Trinkwasserversorgung für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Löbau GmbH

Mitteilung über den Einsatz von Zusatzstoffen in der Trinkwasserversorgung für den Bereich Löbau und der angeschlossenen Ortsteile:

Gemäß § 21 (1) der Trinkwasserverordnung vom 21.05.2001 informieren wir unsere Kunden mit Stand 01.03.2016 über den Einsatz der verwendeten Zusatzstoffe in der Trinkwasseraufbereitung.

1. Versorgungsbereich Fernwasserbezug aus dem Wasserwerk Sdier:

Stadtgebiet Löbau, nur die Wohngebiete Löbau Nord, Löbau Ost und Gewerbegebiet West
Ortsteile Oelsa, Großdehsa, Eiserode, Peschen, Nechen, Ebersdorf, Wendisch Paulsdorf, Wendisch Cunnersdorf, Kittlitz, Wohla, Carlsbrunn, Lautitz, Glossen, Oppeln, Mauschwitz, Neucunnewitz, Altcunnewitz, Krappe, Laucha, Kleinradmeritz, Lauba, Streitfeld

Desinfektionsverfahren: Zusatz von Chlorgas (Cl2), Chlorgehalt 0,1-0,3mg/l
Aufbereitung: Zugabe von Weißkalk (Calciumdihydroxid) zur pH-Wert Einstellung

2. Versorgungsbereich Wasserwerke Heiterer Blick und Dürrhennersdorf:

Stadtgebiet Löbau und Ortsteile mit Ausnahme der unter 1. genannten Bereiche

Wasserwerk Heiterer Blick:

Desinfektionsverfahren: Zusatz von Chlordioxid (ClO2), Chlorgehalt 0,05-0,2mg/l
Aufbereitung: Filtration über dolomitisches Filtermaterial (MAGNO-DOL) zur pH-Wert Einstellung

Wasserwerk Dürrhennersdorf:

Desinfektionsverfahren: Zusatz von Chlordioxid (ClO2), Chlorgehalt 0,05-0,2mg/l
Aufbereitung: Filtration über dolomitisches Filtermaterial (MAGNO-DOL) zur pH-Wert Einstellung, Entfernung von Eisen und Mangan

3. Versorgungsbereich Wasserwerk Dolgowitz:

Ortsteil Dolgowitz

Desinfektionsverfahren: Zusatz von Natriumhypochlorit NaOCl (Chlorgehalt 0,1-0,3mg/l)
Aufbereitung: Filtration über carbonatisches Filtermaterial (Hydro-Calcit) zur pH-Wert Einstellung

 

Wasserhärte

Mitteilung über den Einsatz von Zusatzstoffen in der Trinkwasserversorgung für den Bereich Löbau und der angeschlossenen Ortsteile:

Nach dem neuen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz müssen die Wasserversorgungsunternehmen ihre Kunden jährlich, bzw. bei jeder Änderung des Härtebereichs über die aktuelle Wasserhärte informieren.
Es gibt nun nur noch drei, statt wie bislang vier Wasserhärtebereiche. Die Bezeichnungen der Härtebereiche lauten weich, mittelhart und hart.

HÄRTEGRADE NACH DEM WASCH - UND REINIGUNGSMITTELGESETZ VOM 05.05.2007

Härtebereich Millimol Gesamthärte je Liter °dH
weich weniger als 1,5 weniger als 8,4 °dH
mittel 1,5 bis 2,5  8,4 bis 14 °dH
hart  mehr als 2,5 mehr als 14 °dH

 
1° dH (deutsche Härte) = 0,1783 mmol/l

Die Gesamtwasserhärte für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Löbau GmbH beträgt 8,0 – 8,4 °dH bzw. 1,43 – 1,50 mmol/l


Das neue Wasch- und Reinigungsmittelgesetz

Mit dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz wurden die bis dahin in Deutschland geltenden Vorschriften an EU-Recht angepasst. Es ergänzt die EU-Detergenzienverordnung (EG Nr. 648/2004) und löst gleichzeitig das alte Wasch- und Reinigungsmittelgesetz aus dem Jahr 1987 ab.

Das Löbauer Trinkwasser ist ein weiches Wasser, was den Kunden der Stadtwerke Löbau GmbH viele Vorteile bietet und unsere Umwelt entlasten hilft.

  • geringere Kosten durch niedrige Dosierung von Waschmitteln und längere Lebensdauer von Haushaltsgeräten
  • geringer Wartungsaufwand an Installation und Armaturen
  • mehr Zeit durch geringeren Reinigungsaufwand an Sanitäranlagen
  • höherer Komfort bei der Körperpflege

Achtung! Bitte stellen Sie ihre Haushaltsgeräte, wie Geschirrspüler oder Waschmaschine, auf Wasserhärtebereich "weich" ein!


Hinweise zum "WEICHEN WASSER" zur Verwendung in Ihrem Haushalt:

Geschirrspüler

  • Dosierung von Salz- und Klarspüler auf Wasserhärte "weich" (bei älteren Geräten auf Härtebereich 1) einstellen

Waschmaschine

  • Waschmittelmenge nach Wasserhärte "weich" dosieren
  • Entkalkerzusatz nicht notwendig
  • Weichspüler nicht notwendig

Putz- und Reinigungsmittel

  • Dosiermenge reduzieren

Dampfbügeleisen

  • Trinkwassereinsatz entsprechend der Herstellerangaben möglich

Trinkwasseraufbereitungsanlagen in der Hausinstallation

  • Anlagen zur Enthärtung des Trinkwassers sind nicht notwendig

Lohnt sich der Einsatz von Enthärtungsanlagen in der Hausinstallation?

  • Nur wenn vorhandene Geräte und Apparaturen eine geringere Wasserhärte von 8°dH erfordern lohnt der Einsatz von Enthärtungsanlagen.